
Beginnt mit leichtem Stuhl-Squat, bei dem ihr euch kontrolliert setzt und wieder aufsteht, während Brustbein sanft angehoben bleibt. Anschließend Ausfallschritte am Platz, kurz Halt finden, dann Seitenwechsel. Zum Abschluss sanfter Hip Hinge mit Händen an den Hüften, um die hintere Kette zu aktivieren. Atmet ruhig, achtet auf Knieausrichtung und haltet den Rücken neutral. Wer möchte, reduziert Bewegungstiefe oder nutzt die Stuhllehne für Balance. Teilt nach der Runde, ob sich die Haltung leichter anfühlt und ob die Beine frischer sind.

Für den Oberkörper eignen sich Wandpressen: Handflächen an die Wand, Körper leicht geneigt, langsam drücken und wieder lösen. Anschließend stehende Rudervariation mit unsichtbarem Widerstand: Schulterblätter sanft zusammenführen, Ellbogen nach hinten führen, Spannung halten. Danach Y-Halte über Kopf mit Daumen nach außen, Schultern tief. Jede Wiederholung bleibt ruhig, schmerzfrei und kontrolliert. Variiert Intensität über Standweite oder Druck. Stellt fest, wie sich Nackenfreiheit und Brustöffnung verbessern. Notiert, welche Übung euch wacher macht, und schlagt Lieblingskombinationen in eurem Team-Thread vor.

Ein stehender Hohlkreuz-Halt ist nicht nötig; stattdessen aktiviert ihr den Rumpf mit sanften Anti-Dreh-Übungen: Hände vor der Brust zusammenpressen, Spannung halten, Atmen nicht anhalten. Danach seitliches Neigen mit kontrollierter Rückkehr, die Flanken bleiben lang. Zum Abschluss stehendes Marching mit bewusster Bauchspannung, Knie abwechselnd anheben. Bleibt aufrecht, Kiefer gelöst. Wer mag, nutzt ein Handtuch als leichten Widerstand. Spürt, wie Stabilität in Hüfte und Lendenbereich entsteht, die Sitzen erleichtert und Rückmeldungen wie „weniger müde“ oder „klarer Kopf“ häufiger macht.
Neun Minuten lassen sich fast immer finden: Drei Minuten Kraftimpuls, drei Minuten Beweglichkeit, drei Minuten Atemfokus oder lockere Mobilisation. Diese Struktur ist kurz genug, um einen vollen Tag nicht zu stören, und lang genug, um spürbare Effekte zu erzeugen. Passt Intensität, Tempo und Varianten individuell an. Ermuntert, bei Müdigkeit die Atemphase zu verlängern oder die Kraftsequenz zu verkürzen. Dokumentiert wöchentlich, wie oft ihr es geschafft habt, und feiert kleine Prozentsteigerungen ehrlich, ohne Druck oder Vergleichslisten.
Wenn jede Person gelegentlich anleitet, entsteht Vielfalt und Identifikation. Erstellt eine einfache Reihenfolge, damit alle wissen, wann sie moderieren. Die Leitung erklärt sicherheitsrelevante Hinweise, zählt ruhig, zeigt Varianten und lädt zu Feedback ein. Teilnehmende dürfen jederzeit anpassen oder pausieren. Neue Kolleginnen und Kollegen können zunächst beobachten und später mitmachen. Nach der Runde sammelt ihr Eindrücke: Was hat funktioniert, welche Übung war besonders angenehm, wo braucht es langsamere Takte? So wächst Kompetenz in der Gruppe und die Routine bleibt lebendig.
Kalender-Pop-ups, kurze Chat-Erinnerungen und ein fixer Videolink senken die Einstiegshürde. Eine kleine Bibliothek mit animierten Anleitungen, Sicherheitsnotizen und alternativen Varianten hilft bei der Vorbereitung. Teilt die Wochenplanung öffentlich, damit jede Person ihren Tag entsprechend strukturieren kann. Nutzt wiederkehrende Einladungen, damit niemand den Überblick verliert. Nach jeder Session fasst ein Post Übungen, Dauer und Stimmung in einem Satz zusammen. Wer nicht dabei war, kann später nachholen. Diese offene, zuverlässige Kommunikation formt Vertrauen und hält die Pausen im kollektiven Bewusstsein.
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